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Kaltmahlen

Weiche, flexible oder feuchte Stoffe lassen sich mit herkömmlicher Technik oft nur schwer oder gar nicht fein Zerkleinern. Wird das Mahlgut stark gekühlt verändern sich dessen Eigenschaften. Durch das Kühlen mit tiefkalten, verflüssigten Gasen (meist Stickstoff) werden die meisten Materialien hart und spröde, wodurch auch feinste Mahlprozesse ermöglicht werden.

Messer verfügt über eine jahrelange Erfahrung bei der Anwendung dieser Technik in verschiedensten Bereichen und mit verschieden Zerkleinerungsmethoden.

Für die Weiterverarbeitung von festen Stoffen oder für deren Anwendung werden häufig feine Pulver verlangt, also Produkte mit großer spezifischer Oberfläche.

Das gilt beispielweise für Kunststoffe, Elastomere, Wachse, Pharmazeutika sowie für Gewürze. Je nach Festigkeit, Härte und Elastizität des Aufgabegutes können durch die Zerkleinerungsmethoden Schneiden, Reiben und Aufprallen unterschiedliche Feinheitsgrade erreicht werden. Für alle Zerkleinerungsverfahren gilt allerdings gleichermaßen: Die eingesetzte elektrische Energie wird größtenteils in Wärme umgesetzt, wobei mit steigenden Feinheitsanforderungen auch der erforderliche Energiebedarf wächst. Die so entstehenden Temperaturen führen zu einem Verschmelzen und Verkleben wärmeempfindlicher und thermoplastischer Stoffe.

Durch den Einsatz von Flüssigstickstoff oder Kohlendioxid als Kühlmittel wird das Aufgabegut versprödet und der Mahlprozess gekühlt. Dadurch werden deutlich höhere Durchsatzleistungen und Kornfeinheiten erreicht sowie die beim Mahlen erzeugte Wärme abgeführt.

Geeignete Mühlentypen:
  • Schneidmühlen
  • Universalmühlen
  • Rotormühlen
  • Stiftmühlen
  • Luftstrahlmühlen
  • Sichtermühlen



Fließbett-Gegenstrahlmühle

Bitte wenden Sie sich an:

Markus Epple
Technischer Verkauf Industrie
Tel:  +41 62 886 41 46
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