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Überblick Verfahren zum Trennen

Verfahren zum Trennen

Trennen - Brennschneiden - Plasmaschneiden - Laserschneiden - Fugenhobeln - Flammstrahlen - Brennbohren

Brennschneiden

Beim Brennschneiden wird das zu schneidende Bauteil an der Oberfläche durch die Heizflamme auf Zündtemperatur erhitzt. Wenn der Werkstoff die Zündtemperatur erreicht hat, wird er mit einem Sauerstoffstrahl verbrannt. Daher der Name „Brennschneiden“. Da dieser fortlaufende Prozess exotherm ist, wird für die Erhitzung über die gesamte Blechdicke keine weitere Energie benötigt. Die Heizflamme liefert ausschliesslich die Wärme für das Aufheizen der Oberfläche. Damit beim Schneiden die Richtung ohne drehen der Schneiddüse gewechselt werden kann, ist die Heizflamme ringförmig um den Schneidkanal angeordnet. Voraussetzung für das Brennschneiden ist nur, dass die Zündtemperatur des Werkstoffes niedriger ist als seine Schmelztemperatur. Bei höher legierten Stählen oder bei NE-Metallen ist dies nicht der Fall, daher werden diese mit dem Plasma- oder Laserverfahren geschnitten.

Plasmaschneiden

Plasmaschneiden eignet sich besonders für hochlegierte Stähle und Nichteisenmetalle mit grösseren Dicken. Der Lichtbogen wird durch den hohen Druck des Schneidgases gebündelt. Durch die extrem hohe Temperatur des Lichtbogens wird das Material aufgeschmolzen oder auf Zündtemperatur erhitzt. Das Material kann nun durch das Schneidgas verbrannt oder aus der Fuge gedrückt werden. Bei niedrigen Blechdicken ist das Plasmaschneiden dem Laserstrahlschneiden bezüglich der Schnittqualitäten unterlegen, bei höheren Blechdicken ist es jedoch wirtschaftlicher. Besonders hohe Schnittqualitäten werden mit dem Feinstrahl-Plasmaschneiden erreicht.

Laserschneiden

Beim Laserschneiden dient ein Laserstrahl als Wärmequelle. Auch hierbei wird das Material, wenn es Zündtemperatur erreicht hat, aufgeschmolzen oder sublimiert ist, durch den Schneidgasstrahl verbrannt oder aus der Fuge ausgeblasen

Fugenhobeln / Brennfugen

Das Brennfugen folgt dem Prinzip des Brennschneidens. Im Unterschied hierzu wird eine gekrümmte Brennschneiddüse verwendet. Das verbrannte Material (Schlacke) wird durch den Sauerstoffstrahl und die Abgase der Heizflamme aus der Fuge ausgetragen. Besonders geeignet ist dieses Verfahren zum Entfernen schadhafter Schweissnähte.

Flammstrahlen

Das Flammstrahlen dient zur Oberflächenreinigung und Vorbehandlung von Beton und Stahl. Der Blockbrenner besteht aus dicht aneinander angeordneten Düsen, so dass eine Reihe kleiner Heizflammen entsteht. Dieser Brenner wird nun direkt über die zu reinigende Oberfläche geführt. Beim Strahlen von Beton (DIN 32539) führt die kurzzeitige Erhitzung der Oberfläche zu einem Abplatzen einer dünnen Schicht. Eventuell vorhandene Lacke, Moos oder andere Verunreinigungen werden dabei ebenfalls entfernt. Es entsteht eine saubere Oberfläche die für das Auftragen von Farben, Putz oder anderen Beschichten geeignet ist.

Beim Strahlen von Stahl werden arteigene und artfremde Bestandteile an der Oberfläche verbrannt, reduziert oder abgelöst und durch den Druck der Flamme mechanisch entfernt. Häufige Anwendungen sind z.B. der Schiffsbau oder Brückenbau. Arbeiten dieser Art dürfen jedoch nur von Personen durchgeführt werden, die eine entsprechende Eignung / Ausbildung vorweisen können.

Brennbohren

Beim Brennbohren wird eine Sauerstofflanze verwendet. Diese besteht aus einem Rohr, welches mit Stahldrähten gefüllt ist. Diese Lanze wird an einem Ende auf Zündtemperatur erhitzt und vom anderen Ende aus mit Sauerstoff gespült. Hierdurch fängt die Lanze selbständig an zu brennen. Mit diesem Werkzeug kann man nun in Beton oder Stahl bohren. Empfehlenswert ist dieses Verfahren auch für das Anstechen beim Brennschneiden höherer Blechdicken.

 

Wir beraten sie gerne bei allen Fragen zu den Verfahren und zur Auswahl Ihres Schutzgases, sprechen Sie uns an.

Vue d'ensemble des gaz de soudage

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Gaz de soudage - MAG - MIG - TIG - former - découpage plasma - découpage laser - technologie autogène - ISO 14175 - composition - applications principales

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